Quellen- und Bilderverzeichnis




  Historischer Abriss zur Geschichte der Militärmedizinischen Sektion an der Ernst Moritz-Arndt-Universität Greifswald

 
  • (1) Scheibe, R., Ladebow im 20. Jahrhundert, Forum für Regional-, Freizeit- und Tourismusforschung an der Universität Greifswald, Greifswald 2008, S. 40-41
  • Fotos: Mit freundlicher Genehmigung H. Dörn
 
  Anfänge der Ausbildung von Militärärzten, Militärzahnärzten und Militärapothekern

 
  • (1) Richter, W., Die Ausbildung von Feldscheren und Offizieren der materiell-medizinischen Sicherstellung, in Referate anlässlich des Workshops des Arbeitskreises Geschichte der Wehrmedizin vom 20.-21.04.2004 in Leipzig, Elbe-Dnjepr-Verlag, ISBN 3-933395-86-0, S.48
  • (2) Ebenda, S. 54ff
  • (3) Eube, H. (Hrsg.) Lazarett Leipzig. Eine kurze Geschichte, 1949 - 1989, Leipzig 1989, S.11
  • (4) Zeitzeugenaussage Scheibe,
  • (5) Eube, H. a.a.O., S.7
  • (6)Im Dienst am Menschen. Erinnerungen an den Aufbau eines sozialistischen Gesundheitswesens, Hrsg. Karl Seidel, 1. Auflage Dietz Verlag Berlin 1989, Darin Generalmajor OMR Prof. Dr. Karlheinz. Kelch, "Arzt in Reih und Glied": S.177: " Die Sanitätsschule und das VP-Krankenhaus Leipzig Wiederitzsch wurden zu ersten zentralen medizinischen Einrichtungen der DVP und später der Kasernierten Volkspolizei, von denen bedeutende Impulse für die Organisation der medizinische Betreuung der Angehörigen der bewaffneten Organe ausgingen". Sh. auch S. 182: "Gemeinsam mit verdienstvollen Offizieren, zu denen . Dr. rer. nat. Gerhard Fuchs, Prof. Dr. sc.med. Günter Jäschke, Prof. Dr. sc.med. Gerhard Schmidt und Prof. Dr. sc.med. Klaus Schumacher gehörten, wurden die völlig neuen Aufgaben angepackt
  • (7) Eube, H., a.a.O., S.23
  • (8) Zeitzeugenaussagen H. Hüller, F. Lemmens, W. Richter
  • (9) Richter, W., a.a.O., S.48
  • (10) Eube, H. a.a.O., S.25. Der Namensgeber für das Gebäude war der sowjetische Militärarzt Wawilow. Die Steinbaracke wurde 1950 auf freiem Feld errichtet, um die Forderung nach Unterkünften für die stark wachsende Zahl der Teilnehmer an den Feldscherlehrgängen zu erfüllen..
  • (11) Richter, W., a.a.O. S.49
  • (12) Zeitzeugenaussagen H. Hüller
  • (13) Zeitzeugenaussage F.-L. Lemmens
  • (14) Richter, W. a.a.O., S.50
  • (15) Eube, H., a.a.O., S.29
  • (16) Eube, H., a.a.O., S.35
  • (17) Zeiteugenaussage H. Hüller
  • (18) Richter, W., a.a.O., S.51
  • (19) Ebenda , S.51
  • (20) Richter, W., a.a.O., S. 55
  • (21) Ebenda, S. 56
  • (22) Ebenda, S. 58
  • (23) Ebenda, S. 58-59
  • (24) Lemmens, F.-J., Karl Gelbke. Biographie eines antifaschistischen Arztes, Gesundheitspolitikers, Militärarztes und Hochschullehrers, Dissertation A zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie, Leipzig, 07.05.1984, S.118-120

  • Kurzbiografie Oberst OMR Prof.Dr.Karl Gelbke (1899-1965)
    Karl Gelbke wurde am 09.07.1899 geboren und entstammte einer alteingesessenen Arztfamilie aus Rochlitz/Sa.
    Nach seiner Teilnahme am I. Weltkrieg studierte er in Leipzig Medizin, wurde dort auch promoviert und führte ab 1928 im Leipziger Norden eine sehr große kassenärztliche Praxis.
    Deren Lage und Beschaffenheit machte es ihm möglich, ab 1933 am antifaschistischen Widerstand teilzunehmen. Trotz der 25 Verhöre und Haussuchungen durch die Gestapo gelang es ihm, die von ihm geleitete Widerstandsgruppe ohne menschliche Verluste erfolgreich bis zum Ende der Zeit des NS zu führen.
    In enger Zusammenarbeit mit dem Leipziger Dominikanerpater Aurelius Arkenau ("Gerechter unter den Völkern") rettete er viele der von diesem in der Pfarrei Versteckten, durch die Bereitstellung von Geld und durch seine ärztliche Hilfe.
    In der Nacht vor dem Überfall auf die Sowjetunion entwickelte er zusammen mit anderen Leipziger Ärzten jene Vorstellungen für ein demokratisches Gesundheitswesen, die nach dem Kriege in Leipzig weitgehend realisiert werden konnten, als er dort zum Stadtrat für das Gesundheitswesen berufen worden war. Zu diesen Ärzten gehörte auch sein künftiger Schwiegersohn, der spätere Oberst OMR Prof. Dr. Kurt Steude(1914-2000), Leiter des Instituts für Luftfahrtmedizin der NVA in Königsbrück.
    Ab 1948 wurde er stellvertretender Minister für Arbeit und Sozialfürsorge der Landesregierung Sachsen, bis er 1952 zum Professor mit Lehrauftrag und Direktor des Institutes für Sozialhygiene an die Universität Leipzig berufen wurde. Er zählt zu den Vätern der Sozialhygiene in der DDR.
    Als Oberst trat er am 01.04.1955 seinen Dienst als Chef der Medizinischen Verwaltung der KVP an. Nach einem Dienstunfall musste er diesen aufgeben und wurde am 15.09.1958 in die Reserve versetzt. Am 16.09.1958 wurde er zum Ärztlichen Direktor der Medizinischen Fakultät der "Karl-Marx-Universität" Leipzig berufen und am 01.09.1964 emeritiert. Immer noch mit der Universität verbunden, erlag er am 27.01.1965 auf dem Weg dorthin einem Herzinfarkt.
    Ihm zu Ehren wurde per Ratsbeschluss 1968 die Münsterstraße in Gelbkestrasse umbenannt und in das Straßenverzeichnis aufgenommen. Am 14.07.1999 beschloss die Ratsversammlung im Ergebnis kontroverser Diskussionen um die Person Gelbkes die Straße umzubenennen, ohne sofort einen Namen festzulegen. Erst am 12.07.2000 wurde sie in Kippenbergstraße, nach Prof. Dr. A. Kippenberg, einem Leipziger Verleger, umbenannt. (In den Sachbüchern zur Strassengeschichte wird das Unverständnis für dieses Vorgehen ausgedrückt).


  • (25) im Besitz des Autors
  • (26) Diese Darstellung ist im Wesentlichen Ergebnis einer Vielzahl von Telefoninterviews des Autors mit Prof. Dr. med. habil. Hannsgeorg Hüller, Dr. rer. nat. Hannsgeorg Löhr, Dr. med. Heinz Schneider, und Dr. med. Hermann Herzog
  • (26)Zeitzeugenaussage Hüller, H.
  • Bilder: R. Rehe Privat


  Ausbildung von Militärärzten, Militärzahnärzten und Militärapothekern an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (noch im Aufbau)
 
  Die Ausbildung an der Militärmedizinschen Sektion (noch im Aufbau)
 
  Weiterbildung militärmedizinscher Hochschulkader (noch im Aufbau)
 
  Bildergalerie
 
  • Fotos: Privat
  Anhang - Kommandeure der MMS

 
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Hans_Walther
  • Zöllner, E., Schriften der Militärmedizinischen Sektion an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Heft 9. Fünfundzwanzig Jahre im Dienste der Heranbildung des miltärmedizinischen Nachwuchses und der militärmedizinisch-wissenschaftlichen Arbeit in der Deutschen Demokratischen Republik
  • Enderlein: www.militaermedizin.de
Fotos:
  • Generalmajor Prof. Dr. med. Karl-Hans Walther: Privat
  • Oberst Prof. Dr. med. habil. Ludwig Mecklinger: UAG Fotosammlung
  • Oberst Prof. Dr. med. habil. Heinz-Werner Hackenberg: UAG Fotosammlung
  • Oberst Doz. Dr. med. Herbert-Peter Liphardt: Ewert, Hornei, Maronde Militärmedizinische Sektion 1955-1990,Bildungsstätte für Militärarzte, Militärzahnärzte und Militärapothekern an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 2015 Business GmbH
  • Generalmajor OMR Prof. Dr. sc. med. Edgar Steiner: Privatbesitz des Autors
  • OMR Oberst Prof. Dr. sc.med. Dietmar Enderlein: Privatbesitz Enderlein